Voices of Vulnerability ist ein Projekt, das dort ansetzt, wo Schweigen Schaden wachsen lässt und unbequeme Wahrheiten oft vermieden werden. Es basiert auf der Erkenntnis, dass Gewalt und Ausbeutung nicht isoliert entstehen, sondern miteinander verbunden sind und sich verstärken, wenn sie ignoriert werden. Das Projekt ist getragen von ehrlicher Beobachtung, evidenzbasierter Forschung und dem Mut, Gewalt an ihrem Ursprung zu benennen und anzugehen – auch dann, wenn die Gesellschaft lieber wegschaut.
In den vergangenen Jahren haben wir eine zutiefst beunruhigende Entwicklung beobachtet: eine Zunahme der Gewalt gegen Tiere, Frauen, Kinder und Männer. Parallel dazu sehen wir einen Anstieg sexualisierter Gewalt – gegenüber Tieren, Kindern und Frauen – einschließlich des Missbrauchs von Tieren zur sexuellen Erregung. Dies sind schwere und unbequeme Themen, über die oft nicht gesprochen wird. Doch Kindesmissbrauch, sexuelle Ausbeutung von Kindern, Tiermissbrauch und sexuelle Ausbeutung müssen benannt und adressiert werden, wenn Prävention wirksam sein soll.
Aus unserer Arbeit sowie aus der aktuellen Studienlage beobachten wir zudem, dass in diesen Kontexten oft junge Männer sichtbar werden. Diese Erkenntnisse sind keine Zuschreibung, sondern eine wichtige Grundlage für Präventionsarbeit. Sie bestärken uns in unserer Überzeugung, dass frühe Prävention entscheidend ist. Wenn wir nachhaltige Veränderungen erreichen wollen, müssen wir ehrlich hinschauen, wo Gewalt entsteht, wie sie eskaliert und wie unterschiedliche Formen von Missbrauch miteinander verknüpft sind.
Als Gründerin dieser Nonprofit-Organisation war meine Mission von Anfang an klar: diese Themen dort anzugehen, wo sie ihren Ursprung haben – nicht nur dort, wo ihre Auswirkungen sichtbar werden. Dieser Weg ist lang und anspruchsvoll. Er erfordert Mut, wissenschaftliche Fundierung und enge Zusammenarbeit über Disziplinen hinweg. Unser Ansatz umfasst die sorgfältige Analyse von Studien, investigative und – wo sinnvoll – verdeckte Recherchen, starke Partnerschaften sowie ein klares Bekenntnis zu evidenzbasierter Arbeit.
Wir sind dankbar, ein starkes und hochqualifiziertes Team an unserer Seite zu haben:
Gemeinsam setzen wir uns dafür ein, das sichtbar zu machen, was oft verborgen bleibt, Zusammenhänge aufzuzeigen, die übersehen werden, und an wirksamen, präventiven Lösungen zu arbeiten. Diese Arbeit ist herausfordernd – aber sie ist notwendig. Und sie ist Arbeit, die wir leisten müssen: für diejenigen, die keine Stimme haben.